Samstag, 5. Juli 2025

Motala: Hafentag (Funkmuseum)

AH: Hafentag: Wir besuchen das Radiomuseum in Motala, das ich zunächst mit der Rundfunkstation Grimmelton (Westküste von Schweden) verwechselt habe. Dort wird immer noch einmal im Jahr eine Sendung ausgestrahlt. Die Sender in Motala zeigten aber auch die damalige Technologie. 30KW auf Langwelle.

Beeindruckend auch die 3 Senderöhren, wassergekühlt. 


Oben gab es dann noch eine Amateurfunkstation, sodass wir noch zu einem netten Plausch mit zwei alten Herren kamen. Der ältere von den beiden hob auch gleich lachend aber abwehrend seine Hände, als ich erwähnte dass ich FT4/8 mache (ein modernes Funkverfahren), während der zweite meinte, dann solle ich lieber mit ihm reden.

Der erste schrieb dann auch gleich 3 QSL-Karten (Funkverbindungsbestätigungen) aus: eine an mich, eine an Yvonne und eine  an meinen Funkfreund Jürg, der tatsächlich mit ihnen schon vor einiger Zeit eine (wirkliche) Funkverbindung gehabt hat. Yvonne und ich hatten aber wohl mehr eine ganz gewöhnliche Sprachverbindung....





Freitag, 4. Juli 2025

Motala: Letzte Treppe aufwärts!

 

Der Wind hat sich gelegt und wir segeln an der Kreuz gen Westen, die meisten motoren an uns vorbei und bei einigen fragen wir uns, ob sie überhaupt je ihre Segel hochziehen...

So kommen wir zur letzten Aufwärts-Schleusentreppe, die mir dann doch einen Muskelkater beschert, weil es in der Schleusenkammer recht eng ist.



Donnerstag, 3. Juli 2025

Borensberg: scheitere heiter

 YH: heute hatten wir den ganzen Tag sehr viel Wind aus West. Also blieben wir brav im Hafen. 

Und machten einen Spaziergang. Und siehe, wieder eine Schlange (Schlingnatter)




Gegen Abend soll der Wind dann gemäss Prognosen zusammenbrechen. Ich schwärmte allen (Andreas und der Schicksalscrew) von einem Abendfährtchen vor. Bei mildem Wind dann noch die paar Seemeileli über den See zu machen.

Tatsächlich liess der Wind auch nach, von sehr stark auf immer noch genug und auch die Welle war noch ordentlich. 

Wir wollten es aber nicht wahrhaben, gingen raus, zogen das Vorsegel raus und platschten immer noch heftig in die Wellen. Wasser spritzte über den Bug. 

Schnell war klar: umkehren, so geht es nicht. Bald waren wir wieder an unserem Stegplatz. Und auch unsere Schicksalscrew von der Vida, einem stäbigen Schiff mit 27 PS Motor, kehrte um.

Da sind wir wieder. Und feiern gemeinsam unser: Scheitere heiter! 😉mit einem Abendtrunk (Sundowner)


Mittwoch, 2. Juli 2025

Borensberg: Immer wieder warten, mal im Schatten, mal an der Sonne

 

AH: Noch war es gar nicht so warm, da geht schon die Eisenbahnbrücke hoch. Wie die wohl die Oberleitung hoch klappen? Man sieht's auf dem Bild:

Aber dann wird es richtig heiss (für schwedische Verhältnisse) und wir müssen zunächst vor jeder Schleuse ein Stündchen warten.


Weiter geht es mit der Hitze und wir können zusammen mit einem älteren Ehepaar mit grossem Boot viele Schleusen und Brücken schlank passieren. 


Abends dann noch ein kühles Bad und intensive Gespräche mit den Wahlverwandschaften (Bootsnachbarn) "Wie habt Ihr Euch denn kennengelernt - sollen wir raten?" Dies bei einem feinen Essen im Göta Hotell.



YH: Man ist hier unbeabsichtigt immer mit den gleichen Crews/Booten unterwegs. Alle wollen ja schnellstmöglich durch den Kanal. Und das ergibt so eine Art Schicksalsgemeinschaft. Wir haben nun schon zum drittenmal mit dem Paar von der Vida auswärts gegessen. Überhaupt gibt es viele Kontakte. Man hat in den Wartezeiten ja Zeit zum Schwatz. Gefällt mir ganz gut. Auch eine Schweizer Crew aus Hochwald! liegt grad im Hafen. Sie fahren in die andere Richtung …Das ist dann nur ein Blitzkontakt, by by.


Dienstag, 1. Juli 2025

Berg: Schleusentreppe - ein besonderes Bauwerk

 YH: Heute sind wir mit der ersten Schleuse los und haben in flotter Fahrt den Roxensee erreicht. Sogar ein bisschen segeln konnten wir. 

Dann, in sengender Hitze, haben wir auf unseren Slott für die Schleusentreppe (sechs direkt hintereinander liegende Doppelschleusen) gewartet und sind schliesslich oben im kleinen Hafen in Berg angekommen, haben schön gegessen mit unserer Schicksalscrew von der Vida. Und jetzt kippen wir müde ins Bett.



Montag, 30. Juni 2025

Und jetzt los …


YH: Beinahe der gesamte Hafen von Söderköping ging heute auf Fahrt. Die Schleusenkapazitäten sind jedoch begrenzt, was uns bereits nach wenigen Minuten Fahrt zu einem Wartesteg führte. Automatisch kommt man so ins Gespräch und ist dann zwangsläufig eine kleine Schicksalsgemeinschaft. 


So sind wir halt nicht so weit gekommen, aber vergnügt dabei. 

Sonntag, 29. Juni 2025

Sehr viel Wind - Hafentag

YH: Unfreiwillig verbringen wir einen weiteren Tag in Söderköping. Es hat so viel Wind aus West, dass wir nicht weiterkönnen. Alles ist hier auf Abwarten, der Schleusenbetrieb ruht.

Immerhin haben wir ein Prachtsexemplar einer Schlingnatter gesehen.
und am Wegesrand auch Türkenbundlilien